Donnas Haus

Landerl (…) hat eine ganz große Stärke: sie beherrscht ihr Handwerkszeug, das Schreiben. Hier ist kein Satz schief, kein Bild bemüht, die knappe und klare Sprache ist der wahre Genuss, den die österreichische Autorin ihren Lesern bietet. 

Christina Höfferer, Ö1, Literaturmagazin Ex Libris

 

Es ist eine ruhige, unaufgeregte Erzählstimme, die Landerl erschaffen hat, die klar und einfach das Grauen im Lapidaren beschreibt.

Ellen Wesemüller, Neues Deutschland

 

Wie schon in ihrem Debüt braucht Landerl nur wenige, knappe Worte, um das Ringen um Nähe und Distanz auf mitreißende Weise darzustellen.

Anna Mayrhauser, Missy Magazine

 

Christina Maria Landerl ist eine junge Meisterin der Zurückhaltung.

Helmut Gollner, Literatur und Kritik

 

Allein das Eintreffen der beiden – zeitversetzt, aber auf die gleiche Art und Weise – ist eine Meisterleistung der jungen Oberösterreicherin aus Berlin. Meisterhaft ist auch, wie sie das ganze Buch hindurch immer wieder die Themen Alleinsein, Einsamsein und Beisammensein anspielt.

Konrad Holzer, Buchkultur

 

Wie sich die drei Frauen umschleichen, antasten und wieder zurückziehen, wie unterschiedliche Allianzen entstehen und wieder zerbrechen, schildert die Autorin mit einem beeindruckenden Gespür für das beständige Austarieren von Nähe und Distanz, das jede zwischenmenschliche Beziehung prägt.

Anja Kümmel, FixPoetry

 

Christina Maria Landerl erzählt diese Geschichte mit einer Feinfühligkeit, wie sie nicht oft zu finden ist. Absatzweise wechselt die Erzählperspektive, ein paar kurze Sätze nur schildern jeweils die Situation und das Innenleben der Protagonistinnen. Dennoch ergeben diese Sätze ein vollständiges, nachvollziehbares Bild mit sehr genau dosierten Pinselstrichen. Eine empfehlenswerte Studie des Zusammenlebens.

Magdalena Legerer, WeiberDiwan

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Verlass die Stadt

So heisst das fulminante Debüt der jungen österreichischen Autorin Christina Maria Landerl. Das Buch kommt ohne Gattungszuweisung aus. Es besticht durch seine lakonisch-präzise Prosa und durch sein facettenreiches Spiel mit der Mentalität, Geschichte und literarischen Tradition einer Stadt.

Ingeborg Waldinger, NZZ

 

Landerls Erzählung klingelt vor Beziehungsreichtum und ist doch sensationell bescheiden: schmal, souverän und von schöner, durchscheinender Sprache. Es lässt einen neugierig zurück, mehr von dieser Autorin zu lesen. 
Marie Schmidt, DIE ZEIT

 

Ein funkelndes kleines Buch, das die Welt und die Sprache immer wieder zum Glühen bringt.
Nico Bleutge, Süddeutsche Zeitung

 

Christina Maria Landerl schreibt nichts fest, sie reißt die Dinge an und lässt sie stehen. Auf diese Weise entsteht ein Gefühl für den brüchigen Boden, auf dem ihre Figuren durch den Alltag stromern. Ein freches Debüt, lakonisch, respektlos, eigenwillig.
Susanne Schaber, Die Presse


Ihr ambitioniertes Literaturprojekt bewerkstelligt Landerl in raffinierter Dialektik: „Verlass die Stadt“ nimmt Wien, die „elende Angeberstadt“ gerade dadurch in den Fokus, indem der Roman ständig um die Abwesenheit seiner Hauptfigur kreist.

Wolfgang Paterno, Profil

 

„Verlass die Stadt“ ist erfrischend unprätentiös geschrieben, was nichts daran ändert, dass es viele originelle Ansichten auf und Einsichten über Wien bietet und voller schöner Sätze steckt. 

Klaus Nüchtern, Falter

 

Christina Maria Landerl verwebt den klassischen Pop-Roman mit Lyrik und es gelingt ihr eine melancholische und gleichzeitig vergnügliche Meditation über Identitätsfragen. Dass sie, wie im Vorbeigehen, auch gleich ein konzentriertes Porträt der alternativen Kultur in Wien und Österreich ohne Klischees abliefert, ist bemerkenswert. 

David Pfister, FM4

 

Wie selten doch Bücher sind, in denen jeder Satz stimmt. An denen alles stimmt.

Maren Keller, KulturSPIEGEL