(Landerls Bücher) ragen heraus unter der jüngeren österreichischen Literatur, sie weiten den Blick, geben sich nicht zufrieden mit der Welt der kleinen Ereignisse und Selbstbespiegelung. 

Anton Thuswaldner, Salzburger Nachrichten

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Weißt du, was ich dachte? sagt Karin. Da, wo ich herkomme, gibt es auch Flüsse, die Kurven machen, gibt es Bäume und Felsen, und so ist es eigentlich fast überall; Wasser ist Wasser und Landschaft ist Landschaft.

Und trotzdem war‘s am Mississippi anders, sagt sie.

"Alles von mir" als Hörbuch
gelesen von der Autorin
Aufnahme, Schnitt & Ton: www.studioakow.de

 

Pressestimmen zu "Alles von mir"

 

Beitrag mit Interview: 

Christina Höfferer (Ö1, Ex Libris)

Ganz subtil geht es also in diesem kleinen Büchlein die ganze Zeit um die großen Themen, ums Sehnen und Sichbefreien, um die Überwindung der Verletzung des Verlassenwerdens. 

Elena Witzeck (FAZ)

Im Grunde genommen ist Landerls Roman selbst ein Song. Ein Song, der vom freien Fall erzählt, von Sex, von der Unmöglichkeit des Zusammenseins und von Fesseln – denn dieselbe Welt ist nicht die gleiche für alle.

Anna-Elisabeth Mayer (Tagebuch - Zeitschrift für Auseinandersetzung)

(...) Abgesehen von dem allen, oder gerade dadurch ist „Alles von mir“ ein Buch, das mich als Leser fortriss, wie der Mississippi so einiges bei seinen jährlichen Hochwassern fortreißt. 

Jan Kuhlbrodt (Piqd)

"Alles von mir" ist trotz seiner formalen Kürze (...)  ein enorm ambitioniertes Projekt, das stilistisch mit Roadmovie-Motiven spielt und die zumindest zeitweilige Flucht der Ich-Erzählerin aus ihrem alten Leben mit biographischen Stationen von Bessie Smith, Patsy Cline und eben Billie Holiday verknüpft.

Christina Mohr (Aviva-Berlin)

Landerl gelingt es, dem Thema "Highway-Heldenreise" neue, feministische Aspekte abzugewinnen.

Dominika Meindl (Falter)

Was lässt sich erzählen, wo sind die Grenzen des Sagbaren? Existenzielle Themen, festgehalten in einem schmalen Band, der in manchem rätselhaft bleibt. (...) Wer genau hinhört, spürt, wie hintersinnig der Band gebaut ist, mit Leitmotiven und Bildern, die an Schlüsselpunkten auftauchen. Sie schaffen eine suggestive, mitunter unheimliche Atmosphäre.

Susanne Schaber (Die Presse)

Landerl (...) liefert in ihrem nunmehr dritten Prosaband "Alles von mir" eine zeitgemäße Fortführung der Tradition des Amerikaromans. Landerls Buch - das ein Roman sein könnte oder auch nicht - ist jedenfalls zu lesen als ein feministischer Abgesang auf die Amerikaromane ihrer männlichen Vorläufer. 

Uwe Schütte (Wiener Zeitung) 

Christina Maria Landerls neuer Roman "Alles von mir" begleitet eine Frau auf einer Reise durch den Süden der USA. Am Papier nimmt die Erzählung nur 128 Seiten ein, doch ist ihr Text ein Gesamtkunstwerk aus Literatur, Film und Musik, in dessen Tiefen Freiheitsstreben, Rassismus, Frauen- und Bürgerrechte mitschwingen.

Angelika Grabher-Hollenstein (APA)

Mit „Alles von mir“ hat Christina Maria Landerl einen Roman wie einen alten Bluessong aus den 30er Jahren geschrieben: voller Musik und voller Melancholie. Repeat please.

Ludwig Lohmann (Buchhandlung ocelot, Berlin)

Christina Maria Landerl ist ein unaufgeregt erzählter Roman gelungen, der nicht nur persönlicher musikalischer Roadtrip, sondern auch eine Auseinandersetzung mit der Geschichte von Rassismus und Sexismus in den USA ist.

Weiberdiwan - die feministische Rezensionszeitschrift


(...) und da wäre man dann genau bei der raffinierten, schlicht daherkommenden und gar nicht unkomplizierten Artistik von Landerls "Roman", der ebenso wenig Roman ist wie Film oder Reisebericht.

Alexander Kluy (literaturhaus.at)

"Alles von mir" ist vieles, nicht zuletzt auch ein ungemein verweisgesättigtes, andeutungsreiches und zugleich "verspieltes" Buch.

Günter Helmes (literaturkritik.de)

Der Blues ist das Fremdsein in der Welt und ihren Bedeutungen. Trauer liegt über den alleingelassenen Dingen, die von nichts anderem berichten als von alleingelassenen Menschen. Es ist ein zartes trauriges Buch, ohne alles Theater der Traurigkeit (...) Die Schönheit des Romans ist seine Zurückhaltung. Landerls geradezu leidenschaftliche Vermeidung der großen Gestik verleiht ihren Figuren eine zarte Nachhaltigkeit.

Helmut Gollner 

(...) ein Amerika-Buch, wie es sonst nicht zu finden ist - voll mit Einblicken in die Kulturgeschichte und Politik durch die Brille von einer, die Wissen mit Neugier zu kombinieren versteht. 

Anton Thuswaldner (Salzburger Nachrichten) 

Dieser ungewöhnliche Roman berührt auf außergewöhnliche Weise. Lesend mag sich der eine oder die andere denken: Wer bis jetzt nicht traurig war, kann es heute noch werden.

Thorsten Paprotny (Am Erker)