Weißt du, was ich dachte? sagt Karin. Da, wo ich herkomme, gibt es auch Flüsse, die Kurven machen, gibt es Bäume und Felsen, und so ist es eigentlich fast überall; Wasser ist Wasser und Landschaft ist Landschaft.

Und trotzdem war‘s am Mississippi anders, sagt sie.

Mit „Alles von mir“ hat Christina Maria Landerl einen Roman wie einen alten Bluessong aus den 30er Jahren geschrieben: voller Musik und voller Melancholie. Repeat please.

Ludwig Lohmann (Buchhandlung ocelot, Berlin)


(...) und da wäre man dann genau bei der raffinierten, schlicht daherkommenden und gar nicht unkomplizierten Artistik von Landerls "Roman", der ebenso wenig Roman ist wie Film oder Reisebericht.

Alexander Kluy (für literaturhaus.at)

Playlist: Songs aus dem Roman 

Alles von mir – was für eine Ansage! In ihrem neuen Roman, der mit den Genres Roadmovie und Biopic spielt, schickt Christina Maria Landerl ihre Protagonistin in den Süden der USA, an die Wiege des Blues: Vier Bundesstaaten, unzählige Motels, zwei Städte mit dem Namen Jackson liegen auf dem Weg der Reisenden – und dann noch jede Menge Erinnerungen an die eigene Vergangenheit.

Ein berührender Roman – virtuos in seiner Dezenz – über Verletzlichkeit und Schmerz, vor allem aber über die Stärke der Frauen und die der Musik, über den Wahrheitsgehalt von Erinnerungen und das Recht, die eigene Geschichte zu erzählen.

(Klappentext)