Weißt du, was ich dachte? sagt Karin. Da, wo ich herkomme, gibt es auch Flüsse, die Kurven machen, gibt es Bäume und Felsen, und so ist es eigentlich fast überall; Wasser ist Wasser und Landschaft ist Landschaft.

Und trotzdem war‘s am Mississippi anders, sagt sie.

Auszug aus "Alles von mir" - Hörbuch

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Aufnahme, Schnitt & Ton: Maria Kamutzki/ Gelesen von der Autorin

Alles von mir - Hörprobe
00:00 / 04:10

Pressestimmen zu "Alles von mir"

(...) diese Berichte gehören zu den weniger ausgetretenen Pfaden der Jazzgeschichte. Sie im Landerl-Tonfall zu lesen ist, als läse man sie zum ersten Mal. (...) Ganz subtil geht es also in diesem kleinen Büchlein die ganze Zeit um die großen Themen, ums Sehnen und Sichbefreien, um die Überwindung der Verletzung des Verlassenwerdens. 

Elena Witzeck (F.A.Z)

Christina Maria Landerls neuer Roman "Alles von mir" begleitet eine Frau auf einer Reise durch den Süden der USA. Am Papier nimmt die Erzählung nur 128 Seiten ein, doch ist ihr Text ein Gesamtkunstwerk aus Literatur, Film und Musik, in dessen Tiefen Freiheitsstreben, Rassismus, Frauen- und Bürgerrechte mitschwingen.

Angelika Grabher-Hollenstein (APA)

Mit „Alles von mir“ hat Christina Maria Landerl einen Roman wie einen alten Bluessong aus den 30er Jahren geschrieben: voller Musik und voller Melancholie. Repeat please.

Ludwig Lohmann (Buchhandlung ocelot, Berlin)


(...) und da wäre man dann genau bei der raffinierten, schlicht daherkommenden und gar nicht unkomplizierten Artistik von Landerls "Roman", der ebenso wenig Roman ist wie Film oder Reisebericht.

Alexander Kluy (literaturhaus.at)

"Alles von mir" ist vieles, nicht zuletzt auch ein ungemein verweisgesättigtes, andeutungsreiches und zugleich "verspieltes" Buch.

Günter Helmes (literaturkritik.de)

Songs aus dem Roman 

Alles von mir – was für eine Ansage! In ihrem neuen Roman, der mit den Genres Roadmovie und Biopic spielt, schickt Christina Maria Landerl ihre Protagonistin in den Süden der USA, an die Wiege des Blues: Vier Bundesstaaten, unzählige Motels, zwei Städte mit dem Namen Jackson liegen auf dem Weg der Reisenden – und dann noch jede Menge Erinnerungen an die eigene Vergangenheit. Ein berührender Roman – virtuos in seiner Dezenz – über Verletzlichkeit und Schmerz, vor allem aber über die Stärke der Frauen und die der Musik, über den Wahrheitsgehalt von Erinnerungen und das Recht, die eigene Geschichte zu erzählen.

(Klappentext)